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Heute schon an morgen denken
Wie können wir unsere Umwelt erhalten? Ideen und persönliche Tipps liefert die aktuelle Sozialcourage, das Magazin für soziales Handeln .
Alles eine Frage der Perspektive
Alt werden wollen alle – alt sein aber niemand. Der Blick aufs (eigene) Alter bestimmt unser Leben mit.
Wie alt bin ich wirklich?
Lebensqualität im Heim
Pflegeheime werden immer öfter auf ihre Qualität untersucht. Doch die Noten sagen wenig über die Verbraucherfreundlichkeit der Heime .
… und was machen Sie mit Ihrer Oma? Ein KNA-Bericht über die Caritaskampagne:
Zukunft der Caritas im Internet
Die Entwicklungen im Internet sind rasant. Die Erwartungen der Nutzer steigen. Wie die Caritas darauf reagiert, lesen Sie im Weblog zur Caritas-Webfamilie . Diskutieren Sie mit!
Einblicke in die Arbeit der Bundeszentrale
Das Jahr 2009 war für die Caritas-Zentrale in Freiburg geprägt vom Bundestagswahlkampf und den Entscheidungen des Verfassungsgerichts zu den Hartz-IV-Sätzen für Kinder. Details und weitere Themen lesen Sie im Jahresbericht des Deutschen Caritasverbandes e. V.
Aktuelle Artikel im Caritas-Weblog zum europäischen Jahr gegen Armut:
- Armut und Ausgrenzung
Kostenloser Mittagstisch löst kaum Probleme - Geld, Schulden und Ohnmacht
Wie die Schuldnerberatung hilft - Konzentration aufs Wesentliche
Armut als Lebensziel - Kürzung der Arbeitsförderung
Inklusion wird weggespart
Mein Leben am Rand
Sigrid H. lebt mit Schulden und ihrer Behinderung. Schmerzen quälen sie, das Konto ist ständig leer.
Video anschauen
Jeder Mensch ein Mittelpunkt
Selbstbestimmte Teilhabe ist ein zentrales Thema der Caritas. Mit der Teilhabeinitiative will der Verband dazu beizutragen,
dass alle Menschen gleichberechtigt die Chance haben, ihr eigenes Leben und das einer offenen Bürgergesellschaft mit zu gestalten.
Teilhabeinitiative
Caritas hilft mehr als 300.000 Flutopfern in Pakistan
Spenden sichern medizinische Versorgung und Nahrungsmittelhilfe
Die Lage in den von der Flut betroffenen Regionen Pakistans bleibt weiter äußerst angespannt. Inzwischen zeichnet sich eine extreme Nahrungsmittelknappheit ab. Zur Zeit sind etwa 17 Millionen Menschen auf Hilfe von außen angewiesen. Caritas international leistet Nothilfe für etwa 300.000 Flutopfer. In vier mobilen Ambulanzen behandeln die medizinischen Teams der Caritas Kranke und Verletzte. Medikamente und medizinisches Gerät werden in Absprache mit den örtlichen Behörden vor Ort besorgt.
Caritas lehnt freiwilligen Zivildienst ab
Bewährte Freiwilligendienste ausbauen statt Parallelstrukturen aufbauen

Die Aussetzung des Wehrdienstes bedeutet für die Caritas auch das Ende des Zivildienstes. Caritas-Präsident Peter Neher spricht sich gegen die Pläne von Bundesfamilienministerin Schröder aus, die einen freiwilligen Zivildienst einführen möchte. Er schlägt vor, die seit Jahren bewährten Jugendfreiwilligendienste auszubauen. „Wir brauchen Menschen, die sich aus Eigeninitiative für andere einsetzen und die Zivilgesellschaft mit gestalten wollen“, so Neher. Weil die Nachfrage nach Plätzen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) das Angebot bei weitem übersteige, sollte hier investiert werden. „Gelder, die durch das Ende des Zivildienstes frei werden, müssen für das bereits gut funktionierende und erfolgreiche FSJ bereit gestellt werden“, macht Neher deutlich, der die kurzfristige Ausweitung auf 60.000 FSJ-Stellen pro Jahr für möglich hält.
Debatte um Bildungschipkarte wird verkürzt geführt
"Die Bildungschipkarte ist ein sinnvolles Instrument, benachteiligten Kindern die Teilnahme an Musikschulen und Sportvereinen
zu ermöglichen" ,
betont Georg Cremer, Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes. Die Chipkarte wirke wie ein ergänzendes persönliches
Budget, das arme Familien zweckgebunden für Teilhabeleistungen verwenden können. "Richtig umgesetzt, bevormundet sie arme
Familien nicht, sondern erweitert ihre Entscheidungsmöglichkeiten", so Cremer. Die Chipkarte könne ein bedarfsgerechtes Sozialgeld für Kinder, wie es nun nach den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts
zu berechnen ist, nur ergänzen, nicht ersetzen.
- Lesen Sie hier den vollständigen Text der Pressemeldung
- Mehr Informationen finden Sie in der Stellungnahme Einführung von befähigenden Sachleistungen für Kinder aus Familien im SGB II-Bezug
Caritas fordert weiteren Abbau der Altersdiskriminierung
"Die von der Großen Koalition beschlossene Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre ist notwendig, um die Gesetzliche Rentenversicherung stabil zu halten", erklärt Caritas-Generalsekretär Georg Cremer. "Allerdings muss die starke Diskriminierung älterer Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt weiter abgebaut werden."
- Pressemeldung Caritas zu Rente mit 67
Bis zu 42 Euro mehr pro Monat für Kinder aus armen Familien
Caritas berechnet Kinderregelsatz anhand des tatsächlichen Bedarfs
Derzeit läuft eine Debatte über die künftige Höhe von Hartz IV. Auslöser ist ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, das auch die Anpassung der Regelsätze für Kinder angeordnet hat. Nach Berechnungen der Caritas müssten diese monatlich bis zu 42 Euro mehr erhalten. Caritas-Generalsekretär Georg Cremer stellt klar: „Arme Familien brauchen eine bedarfsgerecht ermittelte Geldleistung, über die sie selbstbestimmt verfügen können.“ Gutscheine könnten als Ergänzung die außerschulische Bildung und Befähigung ermöglichen. Die Caritas schlägt dazu die Einführung eines Bildungspasses vor, von dem auch Familien profitieren könnten, die kein Arbeitslosengeld II beziehen.
Mindestlohn in der Pflege darf nicht zur Norm werden

Zum 1. August tritt der Mindestlohn für Pflegehilfskräfte in Kraft. Monatelang hatte eine vom Bundesarbeitsministerium eingesetzte Kommission darum gerungen. Herausgekommen ist ein Kompromiss, der kirchliche und private Anbieter von Pflegediensten, Gewerkschafter und Politiker zufriedenstellen soll. Für Caritas-Präsident Peter Neher zieht der Mindestlohn lediglich eine unterste Grenze ein, "um Dumpinglöhne und ein weiteres Absacken des Lohnniveaus im Pflegebereich aufzuhalten". In einem Interview mit der KNA warnt er gleichzeitig davor, dass damit ein Normlohn definiert wird.
Wann stehen die ersten neuen Häuser in Haiti?

Caritas international arbeitet am Wiederaufbau nach dem Erdbeben
„Mehr als ein halbes Jahr ist seit dem Erdbeben vergangen – warum ist Haiti immer noch ein Land in Trümmern? Sind nicht genug Spenden da, nicht genug Helfer im Einsatz?“ Solche Fragen bekommt das Team von Caritas international in letzter Zeit öfter gestellt. Niemand erwartet einen Wiederaufbau über Nacht. Doch viele würden gerne schon die ersten neuen Häuser in Port-au-Prince oder Léogâne stehen sehen. Sie fragen: „Kann dort ein Haus nicht in sechs Monaten gebaut werden?“ Theoretisch ja, praktisch wird der Wiederaufbau noch lange dauern.
Aktive Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik als besseres Sparpaket

Massenarbeitslosigkeit und Fachkräftemangel verhindern
Das Sparpaket der Bundesregierung fällt in der Bewertung von Caritas-Generalsekretär Georg Cremer durch. In einem Kommentar für das Fachmagazin „neue caritas“ bezeichnet er es als „vertane Chance für eine Konsolidierungspolitik, die die Bürger als sozial ausgewogen empfinden können“. Neben nutzlosen Einsparungen bei Empfängern von Arbeitslosengeld II kritisiert Cremer vor allem fehlende Impulse für eine aktive Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik. Ohne die drohe dem Sozialstaat das Horrorszenario von Massenarbeitslosigkeit und Fachkräftemangel.
- Cremer-Kommentar: Keine Konsolidierung ohne Befähigung
- Armutsaktion: Caritas-Präsident kritisiert Sparpaket
Pflegeausbildung attraktiver gestalten

Neue Grundlagen für die Ausbildung und gemeinsamer Abschluss erforderlich
Aufgrund der demographischen Entwicklung steigt der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften in Deutschland. Der kann aus Sicht von Caritas, Diakonie und deren Fachverbände nur befriedigt werden, wenn die Pflege als Beruf auch für junge Menschen attraktiver gestaltet wird. Deshalb unterstützen die beiden Wohlfahrtsverbände das Anliegen der Bundesregierung, die Pflegeausbildung durch ein neues Berufsgesetz zu modernisieren. Sie schlagen vor, eine generalistische Ausbildung der bisher getrennten Ausbildungen für Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege zu entwickeln, und dafür einen gemeinsamen Berufsabschluss zu schaffen.
Caritas macht in Berlin die Armutsgrenze sichtbar
Caritas-Präsident kritisiert Sparpaket der Bundesregierung
Stimmen von der Armutsaktion der Caritas in Berlin.
Mehr als 200 arme Menschen und solche, die sich gegen deren Ausgrenzung wehren, stehen an der roten Linie vor dem Brandenburger Tor Sie teilt den Platz und symbolisiert die Armutsgrenze. Hinter der leben mittlerweile 14 Prozent der Menschen in Deutschland. Gegen diesen Zustand wehren sich Caritas und Nationale Armutskonferenz mit der Aktion in Berlin. Sie setzen sich für eine gerechtere Politik ein.
Caritas-Präsident Peter Neher appelliert an die Bundesregierung, "den Rotstift nicht bei den Gruppen anzulegen, die schon
lange keine Reserven mehr haben. Das ist inakzeptabel". Neher schlägt eine gerechtere Gestaltung der Erbschaftssteuer und
die Erhöhung des Spitzensteuersatzes vor.
Die Armutsaktion im Rahmen des Europäischen Jahrs gegen Armut zeigt die vielen Gesichter der Armut. Zur materiellen Not kommt
oft die soziale Ausgrenzung. Beides muss ein Ende haben, fordert die Caritas. Ihre Vision lautet "Zeropoverty - Null Armut".
- Fotos von der Armutsaktion
- Pressemeldung: Politik muss Armut aktiv bekämpfen
- Statement: Caritas-Präsident kritisiert Sparpaket
Drei Gesichter der Armut:
- In Rente und arm: Werner F. muss jeden Cent mehrmals umdrehen
- Überschuldet und arm: Claudia H. hat mit 22 Jahren ihre Privatinsolvenz angemeldet
- Alleinerziehend und arm: Sigrid H. muss mit 70.000 Euro Schulden leben











